Helfen macht glücklich: Projekte der Stiftung Neue Mobilität

Die Idee für die Stiftung Neue Mobilität geht auf eine Initiative der österreichischen Shell Partner zurück und ein paar bewundernswerte Initiativen Deutscher Shell Partner, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen. Ohne zu ahnen, dass mal eine Stiftung daraus werden könnte, haben sich in Deutschland schon immer Shell Partner in ihrer Umgebung oder ihrem Netzwerk, für Menschen eingesetzt.

Also haben die Partner, ganz nach dem Motto: think global, act local – eine Stiftung ins Leben gerufen, die Geld, Erfahrungen und Ressourcen national sammelt und multipliziert, um sie in lokalen Projekte umzusetzen. Und wir möchten viele, ähnliche, schöne, berührende und inspirierende Stiftungsprojekte folgen lassen, die sich um das Thema Mobilität drehen.

Einige dieser vielen Beispiele stellen wir Ihnen exemplarisch hier vor, denn sie sind die Vorlage für das, was die Stiftung der Shell Partner in Deutschland unter anderem verfolgen möchte.

Die Stiftung Neue Mobilität bedankt sich für die Inspiration durch die folgenden Projekte und wird diese auch in Zukunft unterstützen, da sie sehr plastisch sichtbar machen, was sich hinter dem eher juristisch formulierten Stiftungszweck alles verbergen kann: Solidarität, Hilfe, Verständnis, Teilhabe, Hoffnung, Inspiration und Glücksgefühle für die, denen geholfen wird und für die, die helfen.

Tennis trotzt Handicap – Sportrollstühle für den TC Puchheim

Der Tennisclub TC Puchheim hat ein vielversprechendes und in dieser Region neuartiges Projekt begonnen, das einen großen Zuspruch erfährt und bereits jetzt ein Erfolg ist: „Tennis trotz't' Handicap“. Bei diesem Projekt sollen Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung (eingeschränkte Mobilität und sehbehinderte Menschen) die Chance bekommen, Tennis zu erlernen und somit ihre Teilhabe im Sport auszubauen. Es werden auch Menschen angesprochen, die bisher keine Gelegenheit hatten, Sport mit Ihrer Behinderung auszuüben. Dabei ist das Training speziell auf die jeweilige Behinderung zugeschnitten. Es werden im Jugendbereich auch gemischte Gruppen, in denen behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen Tennis erlernen, gefördert. Die Verankerung des Projekts in der Verwaltung der Stadt Puchheim durch das Engagement des städtischen Referenten stärkt den regionalen Bekanntheitsgrad und hat eine breite Vorbildfunktion. Der TC Puchheim benötigt nun weitere Sportrollstühle für das Rollstuhltennis – die Stiftung Neue Mobilität freut sich, hier im September 2023 den Erwerb von zwei Rollstühlen mit 3.200 Euro zu unterstützen.

Ausbildung des Assistenzhundes Sammy – ein sicherer Begleiter im Alltag

Die 20 jährige Antje aus dem Wendland hat aufgrund einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) punktuell Schwierigkeiten, den Alltag zu bewältigen: bereits einfache Tätigkeiten wie z.B. der Einkauf sind für sie zum Teil sehr herausfordernd oder zeitweise sogar unmöglich, sie gerät dann schnell in Überforderung und eine starke Reizüberflutung, was auch zu einer erhöhten Wachsamkeit & Schreckhaftigkeit führt. In solchen Situationen verspürt sie eine extreme Anspannung und nimmt ihre Umgebung viel lauter, unübersichtlicher und als potentielle Gefahr wahr. Die Reaktionen sind dann Dissoziationen, Panikattacken oder (emotionale) Flashbacks. Antjes größter Wunsch ist es, sich sicher und vor allem autonom durch das Leben zu bewegen. Nun plant sie, Ihre Hündin Sammy als PTBS Assistenzhund ausbilden zu lassen. Wie kann Sammy in für Antje schwierigen Situationen helfen: Sammy kann in Form von Anstupsen / Ankratzen frühzeitig (bevor Antje es merkt) vor den eben genannten Zustände warnen und helfen, aus diesen herauszukommen. Alternativ begleitet Sammy Antje dabei, diese Situationen durchzustehen und ihr in dieser Zeit Sicherheit zu geben. Andere Assistenzleistungen können sein: Morgens wecken, in Notfallsituationen ein Handy oder eine Tasche bringen, Raum schaffen zu Fremden (in der Supermarktschlange). Kurzum: Antje kann sich mit Sammys Hilfe draußen wieder sicherer fühlen. Die Stiftung Neue Mobilität freut sich, die Ausbildung von Sammy im September 2023 mit 2.500 Euro zu unterstützen.

Gemeinsam die Mobilität nach einem Schicksalsschlag sichern

Im März 2023 starb plötzlich und völlig unerwartet, im Alter von gerade einmal 55 Jahren, ein langjähriger Stationsleiter der Behler GmbH an einem Herzinfarkt. Er hinterlässt als Alleinversorger der Familie eine Frau und zwei junge Kinder. In seiner Einsatzzeit stellte die Behler GmbH dem Stationsleiter ein Firmenfahrzeug zur Verfügung, das jetzt jedoch wieder zurückgenommen werden muss - somit fehlt der Familie ab sofort die nötige Mobilität, denn ein Privatfahrzeug ist nicht vorhanden. Die Hinterbliebenenrente ist durch den frühen Tod des Stationsleiters äußerst gering, auf den Schultern der Mutter liegt ab sofort die alleinige finanzielle Last. Über den Distriktleiter wurde der Kontakt zur Stiftung Neue Mobilität aufgenommen – gern unterstützen wir hier mit einer Förderung von 5.000 Euro beim Kauf eines gebrauchten PKWs für die betroffene Familie. Und als erfreuliche Ergänzung übernimmt die Behler GmbH die Kraftstoffkosten für die ersten sechs Monate – ein echter Einsatz von den Partnern für die Partner.