Helfen macht glücklich: Projekte der Stiftung Neue Mobilität

Die Idee für die Stiftung Neue Mobilität geht auf eine Initiative der österreichischen Shell Partner zurück und ein paar bewundernswerte Initiativen Deutscher Shell Partner, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen. Ohne zu ahnen, dass mal eine Stiftung daraus werden könnte, haben sich in Deutschland schon immer Shell Partner in ihrer Umgebung oder ihrem Netzwerk, für Menschen eingesetzt.

Also haben die Partner, ganz nach dem Motto: think global, act local – eine Stiftung ins Leben gerufen, die Geld, Erfahrungen und Ressourcen national sammelt und multipliziert, um sie in lokalen Projekte umzusetzen. Und wir möchten viele, ähnliche, schöne, berührende und inspirierende Stiftungsprojekte folgen lassen, die sich um das Thema Mobilität drehen.

Einige dieser vielen Beispiele stellen wir Ihnen exemplarisch hier vor, denn sie sind die Vorlage für das, was die Stiftung der Shell Partner in Deutschland unter anderem verfolgen möchte.

Die Stiftung Neue Mobilität bedankt sich für die Inspiration durch die folgenden Projekte und wird diese auch in Zukunft unterstützen, da sie sehr plastisch sichtbar machen, was sich hinter dem eher juristisch formulierten Stiftungszweck alles verbergen kann: Solidarität, Hilfe, Verständnis, Teilhabe, Hoffnung, Inspiration und Glücksgefühle für die, denen geholfen wird und für die, die helfen.

Ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug für Liliths Familie

Für eine vierköpfige Familie aus Schleswig-Holstein hat in den letzten Monaten die folgende Herausforderung an Brisanz gewonnen: Ihre 6-jährige Tochter Lilith leidet unter einer schweren Stoffwechselstörung, vier Monate nach ihrer Geburt wurde zusätzlich eine hirnschädigende Epilepsie festgestellt. Diese Kombination führte dazu, dass Lilith heute zu 100 % schwerbehindert ist, Pflegegrad 5 hat und keinen Meilenstein in ihrem Leben erreichen wird – doch Lachen kann sie ganz wunderbar. Lilith ist mit ihren 6 Jahren inzwischen richtig schwer geworden und es ist nicht einfach, sie ins Auto zu setzen, zumal ein Mitmachen von ihrer Seite nicht gegeben ist. Liliths Rollstuhl wird mehrmals täglich in den Kombi ein- und ausgeladen, ist mit seinem Eigengewicht bereits schwer und lässt kein weiteres Gepäck mehr zu - die nächste Rolligröße, die Lilith bald benötigen wird, wird gar nicht mehr in den Wagen passen. Das alles stellt die Familie vor zunehmende Schwierigkeiten, für die ein spezieller, rollstuhlgerechter Bus die Lösung darstellen würde. Ein Freund der Familie reichte bei der Stiftung Neue Mobilität einen entsprechenden Förderantrag ein – und erhielt die motivierende Nachricht: Die Stiftung Neue Mobilität unterstützt die vierköpfige Familie gern mit einem Betrag von 2.000 Euro.

Eine neue Seniorenrikscha für das Seniorenzentrum Litzendorf

Das Seniorenzentrum Katharina von Bora in Litzendorf ist stolzer Besitzer von Oberfrankes erster Seniorenrikscha. Bei den Ausfahrten erleben Senioren immer wieder, wie es ist, den Wind im Haar zu spüren - es können Einkaufs- oder auch reine Vergnügungsfahrten unternommen werden. Für Senioren war früher das Rad das Fortbewegungsmittel Nr. 1, jetzt bietet die Rikscha aber auch wieder ein großes Stück Lebensgefühl und Freiheit. Die Rikscha wird für alle eingesetzt - egal ob dies der rüstige Rentner oder der schwerstpflegebedürftige Mensch ist. Für 2022 wurden drei Litzendorfer Organisationen gewonnen, die aktuell Ausfahrten anbieten. Eine Rikscha-Ausfahrt macht Senioren wie auch dem Fahrer selbst viel Spaß – unser Film ist der beste Beweis. Seit einigen Jahren wurden immer wieder tolle Ausfahrten mit dem Gefährt unternommen, doch leider ist die aktuelle Rikscha doch schon etwas älter und nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand. Es stehen mittlerweile immer wieder kostspielige Reparaturen an. Die Stiftung Neue Mobilität freut sich daher, das Seniorenzentrum Litzendorf bei dem Kauf einer neuen Rikscha zu unterstützen.

Der Neue E-Rolli muss mit!

Der heute 11-jährige Alessio ist lebensfroher Junge. Er hat seit seiner Geburt infantile Cerebralparese und sitzt im Rollstuhl. Er kann nicht laufen, stehen, kauen, sprechen und seinen linken Arm nicht bewegen. Er ist stets motiviert, seine motorischen Fähigkeiten zu verbessern und lernt gerne dazu. Seine kleine Schwester Aurelia ist 5 Jahre alt und unterstützt ihn auf seinem Weg, wo sie nur kann. Seit kurzem besitzt Alessio einen E-Rolli, der seinen Aktivitätsspielraum erheblich erweitert. Dafür ist es dringend notwendig, dass das Auto der Familie barrierefrei mit einer Rampe ausgestattet wird, damit Alessio mit seinem Rollstuhl auch zu den Therapien und Arztterminen befördert werden kann. Die Stiftung Neue Mobilität freut sich, mit 1.500 Euro zu unterstützen.