Helfen macht glücklich: Projekte der Stiftung Neue Mobilität

Die Idee für die Stiftung Neue Mobilität geht auf eine Initiative der österreichischen Shell Partner zurück und ein paar bewundernswerte Initiativen Deutscher Shell Partner, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen. Ohne zu ahnen, dass mal eine Stiftung daraus werden könnte, haben sich in Deutschland schon immer Shell Partner in ihrer Umgebung oder ihrem Netzwerk, für Menschen eingesetzt.

Also haben die Partner, ganz nach dem Motto: think global, act local – eine Stiftung ins Leben gerufen, die Geld, Erfahrungen und Ressourcen national sammelt und multipliziert, um sie in lokalen Projekte umzusetzen. Und wir möchten viele, ähnliche, schöne, berührende und inspirierende Stiftungsprojekte folgen lassen, die sich um das Thema Mobilität drehen.

Einige dieser vielen Beispiele stellen wir Ihnen exemplarisch hier vor, denn sie sind die Vorlage für das, was die Stiftung der Shell Partner in Deutschland unter anderem verfolgen möchte.

Die Stiftung Neue Mobilität bedankt sich für die Inspiration durch die folgenden Projekte und wird diese auch in Zukunft unterstützen, da sie sehr plastisch sichtbar machen, was sich hinter dem eher juristisch formulierten Stiftungszweck alles verbergen kann: Solidarität, Hilfe, Verständnis, Teilhabe, Hoffnung, Inspiration und Glücksgefühle für die, denen geholfen wird und für die, die helfen.

Deutlich mehr Lebensfreude mit einem einfachen Elektrorollstuhl

B.S.  ist 70 Jahre alt und aufgrund einer schweren Durchblutungsstörung auf einen Rollstuhl angewiesen. Nach einer Unterschenkelamputation und einer weiteren Teilamputation am verbliebenen Fuß ist das Gehen mit einer Prothese wegen starker Rückenbeschwerden und einer Einengung des Wirbelkanals nicht möglich. Zusätzlich erschweren Nervenschäden in den Händen die Nutzung eines manuellen Rollstuhls erheblich. Seine Ehefrau leidet an COPD, und auch seine Tochter Daniela Patterson kann ihn aufgrund ihrer eigenen gesundheitlichen Einschränkungen, unter anderem eines Lipödems, nur begrenzt unterstützen. Ein Elektrorollstuhl würde Herrn S. wieder mehr Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen, die Familie deutlich entlasten und seine Lebensqualität nachhaltig verbessern.

Die Stiftung Neue Mobilität freut sich, jetzt den Erwerb eines einfachen Elektrorollstuhls mit 830 Euro zu ermöglichen.

Anhänger für die eBikes des Marita-Beissel-Hauses

Das Marita-Beissel-Haus der Johanniter bietet Frauen mit ihren Kindern in schwierigen Lebenssituationen einen geschützten Rahmen für pädagogische Begleitung und therapeutische Unterstützung. Aufgrund der bewusst gewählten ruhigen, ländlichen Lage sind öffentliche Verkehrsmittel nur eingeschränkt verfügbar, sodass viele Bewohnerinnen ohne Führerschein im Alltag nur begrenzt mobil sind. Durch die Anschaffung von E-Bikes konnte die Mobilität in der jüngeren Vergangenheit bereits deutlich verbessert werden, für eine sichere Nutzung gemeinsam mit ihren Kindern werden jedoch geeignete Fahrradanhänger benötigt. Diese ermöglichen den selbstständigen und sicheren Weg zu Arztterminen, Behörden, Bildungsangeboten sowie weiteren wichtigen Alltagszielen und fördern gleichzeitig Bewegung und Eigenständigkeit. Von der Anschaffung profitieren sowohl die Mütter als auch ihre Kinder, da sie die gesellschaftliche Teilhabe erleichtert, die Mutter-Kind-Bindung stärkt und die Selbstständigkeit der Familien nachhaltig unterstützt. Die Stiftung Neue Mobilität freut sich, den Fuhrpark um vier Anhänger inkl. Zubehör (Babyschalen, Kupplungssysteme zum Anhängen, Sitzverkleinerungen, Kopfstützen) im Juli 2026 dank einer Förderung von  3.000 Euro zu erweitern.

In Köln unterwegs mit dem neuen Tandembike

Aus Köln erreichte die Stiftung Neue Mobilität die folgende Anfrage einer alleinerziehenden Mutter: „Mein Sohn Niko ist aufgrund seiner Diagnosen im Alltag stark eingeschränkt und im Straßenverkehr auf meine Begleitung angewiesen. Ich wünsche mir für ihn mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und die Möglichkeit, ein Stück unbeschwerter am Leben teilzunehmen. Ein spezielles Tandemfahrrad würde unseren Alltag spürbar erleichtern, uns neue Wege eröffnen und einen notwendigen Ausgleich für seine Behinderung darstellen. Die vorliegenden Atteste und fachlichen Empfehlungen bestätigen, wie wichtig dieses Hilfsmittel für seine Entwicklung und Teilhabe ist.“

Da die alleinerziehende Mutter mit begrenzten finanziellen Mitteln diese Anschaffung selbst nicht tragen kann, fördert die Stiftung Neue Mobilität den ausstehenden Restbetrag zum Erwerb dieses Tandembikes gern mit 3.000 Euro.