Helfen macht glücklich: Projekte der Stiftung Neue Mobilität
Die Idee für die Stiftung Neue Mobilität geht auf eine Initiative der österreichischen Shell Partner zurück und ein paar bewundernswerte Initiativen Deutscher Shell Partner, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen. Ohne zu ahnen, dass mal eine Stiftung daraus werden könnte, haben sich in Deutschland schon immer Shell Partner in ihrer Umgebung oder ihrem Netzwerk, für Menschen eingesetzt.
Also haben die Partner, ganz nach dem Motto: think global, act local – eine Stiftung ins Leben gerufen, die Geld, Erfahrungen und Ressourcen national sammelt und multipliziert, um sie in lokalen Projekte umzusetzen. Und wir möchten viele, ähnliche, schöne, berührende und inspirierende Stiftungsprojekte folgen lassen, die sich um das Thema Mobilität drehen.
Einige dieser vielen Beispiele stellen wir Ihnen exemplarisch hier vor, denn sie sind die Vorlage für das, was die Stiftung der Shell Partner in Deutschland unter anderem verfolgen möchte.
Die Stiftung Neue Mobilität bedankt sich für die Inspiration durch die folgenden Projekte und wird diese auch in Zukunft unterstützen, da sie sehr plastisch sichtbar machen, was sich hinter dem eher juristisch formulierten Stiftungszweck alles verbergen kann: Solidarität, Hilfe, Verständnis, Teilhabe, Hoffnung, Inspiration und Glücksgefühle für die, denen geholfen wird und für die, die helfen.
Eine sichere Beförderung dank des crash-geprüften Rollstuhls
Der Fahrdienst des DRK-Kreisverbands Emmendingen ermöglicht Menschen mit Behinderung trotz ihrer Einschränkungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Regelmäßige Fahrten zu Veranstaltungen, Besuchen und Freizeitaktivitäten schaffen wichtige Momente von Begegnung und Lebensqualität.
Für eine sichere Beförderung ist ein crash-geprüfter Rollstuhl mit Kraftknoten unerlässlich, doch nicht alle Fahrgäste verfügen über ein entsprechendes Hilfsmittel. Daher stellt der Fahrdienst einen eigenen Rollstuhl bereit, der aktuell durch die häufige Nutzung stark verschlissen ist. Ein Ausfall würde für betroffene Menschen den Ausschluss von Mobilität und sozialer Teilhabe bedeuten. Die Anschaffung eines neuen, geprüften Rollstuhls ist somit entscheidend, um Sicherheit, Verlässlichkeit und Inklusion weiterhin zu gewährleisten.
Mit einer Förderung von 1.357 Euro im April 2026 möchte die Stiftung Neue Mobilität unterstützen, dass diese wichtige Brücke erhalten bleiben und Menschen vor Isolation geschützt werden.


Das Rollfiet macht mobil
In der Förderstätte Ursberg des Dominikus Ringeisen Werks werden rund 300 Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen begleitet und in ihrem Alltag unterstützt. Bewegung, frische Luft und das bewusste Ausbrechen aus gewohnten Strukturen sind dabei ein wertvoller Bestandteil der täglichen pädagogischen Arbeit. Um auch Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf mehr Teilhabe und kleine Auszeiten außerhalb des Alltags zu ermöglichen, soll ein sogenanntes „Rollfiet“ eingesetzt werden. Dieses besondere Fahrrad – ähnlich einer Rikscha - eröffnet die Chance auf gemeinsame Ausfahrten und mehr gesellschaftliche Teilhabe. Die Stiftung Neue Mobilität freut sich, hier mit 3.000 Euro im April 2026 den Erwerb des Rollfiet zu unterstützen.
Wer wenn nicht wir. Hamburg e.V. – Fortführen der Hilfseinsätze gesichert
Daniel Schmidt, Jahrgang 1984, wächst auf dem Kiez auf und übernimmt früh Verantwortung im „Elbschlosskeller“ seines Vaters. Die Kneipe ist Zufluchtsort für viele Menschen und zugleich geprägt von Extremen, Verlust und sozialen Herausforderungen. Schmidt führt heute mehrere Läden, ist Familienvater und engagiert sich für die Belange in seinem Viertel. So hat er in Zeiten der Pandemie den Verein „Wer wenn nicht wir. Hamburg e.V.“ gegründet. Der gemeinnützige Verein, entsprungen aus dem Elbschlosskeller, engagiert sich vor allem auf Hamburgs Reeperbahn- mitten im Herzen von St. Pauli – für Obdachlose und Bedürftige. Heute ist der Verein etabliert am Hans-Albers-Platz 2 in Hamburg: die Schwerpunkte sind und bleiben die Lebensmittelrettung und die umfangreiche Kleiderkammer, es gibt jedoch auch zahlreiche Projekte darüber hinaus. So bietet die Einrichtung auch Unterstützung bei Arztbesuchen an. Hierfür wurde in der Vergangenheit ein eigener Kleinbus eingesetzt, der leider zum Jahresende 2025 seinen Dienst versagte. Es fehlten noch rund 10.000 Euro, um ein neues Fahrzeug für diese Versorgungsfahrten zu finanzieren. Daniel Schmidt startete einen Spendenaufruf – über den Sternekoch Frank Rosin und Peter Hack, Geschäftsführer der Hack AG wurde der Wunsch nach einer Förderung direkt an uns herangetragen - die Stiftung Neue Mobilität unterstützte hier gern mit 5.000 Euro. Zwischenzeitlich wurde bereits ein neues Fahrzeug erworben und das Fortführen der so wichtigen Hilfseinsätze gesichert.
